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Turkish Minorities in Communist Bulgaria

Turkish Minorities in Communist Bulgaria

(…) It was now the autumn of 1985, my fifth visit to Sofia. As on previous visits, I had arrived by train from Romania. Guillermo again met me at the door of the Grand Hotel. „We must hurry, Robby. Nikolai Todorov, the Vice President of the Bulgarian Academy of Sciences and the Director of the Institute of Balkan Studies, is waiting for you.“ I had returned to Sofia on account of disturbing reports.  The Communist authorities were forcing 900,000 people, 10 percent of the country’s population, to change their names. The people affected were all ethnic Turks, the human residue of Turkey’s 500-year-long subjugation of Bulgaria. Every „Mehmet“ was made to become a „Mikhail,“ and so on. It usually happened in the middle of the night. The rumble of army half-tracks and the blinding glare of searchlights would disturb the sleep of an ethnic Turkish village. Militiamen would then burst into every home and thrust a photocopied form in front of the man of the house, in which he...

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Ein Bericht über „Miteinander reden statt übereinander!“

Ein Bericht über „Miteinander reden statt übereinander!“

(Veranstaltung am 13.04.2014 in der Herzog-Wilhelm-Str. 24, 80331 München  im Hörsaal des Evangelischen Forums.) Allgemeine Informationen über das Treffen „Miteinander reden statt übereinander!“ war das Motto des Treffens für einen Dialog zwischen Juden und Muslimen in der Herzog-Wilhelm-Str. 24 vom Evangelischen Forum. Die Organisatoren luden zum Gespräch aus Anlass der Hetzreden des ‚Die Freiheit‘ Gründers Michael Stürzenberger, der unentwegt eine ganze Gruppe von Menschen herabwürdigt, gegen Muslime als angeblich gläubige Terrorkombatanten. Eine Hau-Ruck Organisation, die Einladung kam via Facebook sechs Stunden vor Beginn per persönliche Mail und per Post in der FB-Gruppe Ghuraba. Auf dem Podium saßen CSU-Stadtrat Marian Offman, ehemaliger Stadtrat und Rechtsanwalt Hildebrecht Braun, und Massi Popal, den in der Jugendhilfe engagierten Elektrotechnikstudenten. Ungefähr 50 Gäste waren erschienen, eine beachtliche Zahl dafür, dass erst an jenem Tag die Veranstaltung publik gemacht wurde. CSU-Stadtrat Marian Offman Herr Offman sei gerne Münchner und leidenschaftlicher Verfechter eines bunten, für alle lebenswertes München. Die Herkunft eines Münchners müsse irrelevant sein, um akzeptiert zu werden. München ist die Stadt Deutschlands mit der prozentual...

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„El Almani“ – Der Bruder dessen Namen man nicht kennt!

„El Almani“ – Der Bruder dessen Namen man nicht kennt!

  Der Azan ertönt. Den Koran zuklappend verlasse ich meine Sitzposition und bewege mich Richtung Bücherregal. Aufmerksam verfolgen dutzende Augen jeden Schritt in der Moschee. Nachdem ich in der ersten Reihe einen Platz eingenommen hatte und die Predigt bereits begonnen, wurde es auf einmal immer enger und enger. Dies erschien mir merkwürdig, da ausreichend Platz in den Reihen dahinter war und so durchdrang mich unweigerlich die Frage “gibt es eine Sitzordnung?”. Muss ich vielleicht als “neuer” hinten sitzen? Nach dem Gemeinschaftsgebet, begab ich mich an einen anderen Platz, um noch einmal zu beten und ein Bittgebet zu verrichten. Zu meiner Freude wurde ich bereits erwartet, als ich die Moschee verlassen wollte. “Assalamu Alaykum Akhi, Du bist neu hier oder? Was bist Du für ein Landsmann?” “Alaykum Assalam, also wenn Du mich so fragst… Erdling würde ich sagen!” Lachend erwidert er: ”Das steht doch bestimmt nicht in deinem Pass!” “Genau das ist das Problem Akhi!” warf ich ebenfalls lächelnd ein. “Lass mich raten… Kasache? …ähm… Bosnier?… Türke?” “Also, wenn es dir so eine Herzenssache ist zu wissen, wo auf der Erde ich geboren wurde…...

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„Jetzt sprechen wir!“ Note: 1,0

„Jetzt sprechen wir!“ Note: 1,0

Folgender Text ist ein Auszug aus der Masterarbeit im Studiengang Soziokulturelle Studien von Julia Nieveler. Samir Annouri und Nuri Şenay von muslime.tv wurden u.a. nach ihren persönlichen Beweggründen für ihre mediale Arbeit befragt. „Jetzt sprechen wir!“ Junge Muslime auf der Suche nach öffentlicher Anerkennung – Drei partizipative Medienprojekte im Vergleich.  (Seite 47-56) 3.2. muslime.tv Im Gegensatz zu dem Projekt muslimische-stimmen.de definieren die Redakteure des Projekts muslime.tv die Kategorie „muslimisch“ religiös. Muslime sind aus dieser Perspektive Menschen, die ihren islamischen Glauben ernst nehmen und aktiv praktizieren. „Muslim-Sein“ ist für Nuri, den Initiator des Projekts, ein aktives Bekenntnis und eine „übergeordnete Identität“: „Also jede Art von nationaler Zuschreibung vor dem Wort Muslim ist, denke ich, nicht im Sinne des Islam. Ich habe so eine Theorie aufgestellt. Die sagt, die muslimische Identität ist eine übergeordnete Identität unter der sich jede andere, weitere kulturelle Identität drunter stellt, aber auf gleicher Augenhöhe. Das heißt, ich würde sagen: ,Ich habe die muslimische Identität, ich lebe mit dieser Identität. In dieser Identität ist die deutsche, die...

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